Collegium Europaeum Jenense (CEJ)

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Im Dialog mit Europa – Europa im Dialog

Das CEJ bietet ein Forum für Intellektuelle aus Kunst, Politik und Wissenschaft, die sich aus ihrer beruflichen Tätigkeit heraus im Sinne eines bürgerschaftlichen Engagements an der Gestaltung Europas aktiv beteiligen wollen.
Das CEJ stellt sich der Aufgabe, Europa als politischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Prozess zu begreifen und tritt für folgende Ziele ein:

  • den Gedanken eines vereinten und gemeinsamen Europas zu fördern,
  • Fragestellungen und Ergebnisse der Wissenschaft im Blick auf europäische Zukunftsthemen in publikumsnahen Formen zu vermitteln,
  • Wissenschaft, Kunst und Politik im Blick auf die Grundlagen Europas miteinander ins Gespräch zu bringen.

Für das CEJ ist Europa nicht nur ein Thema. Es bedeutet vor allem Dialog.

  

Bürozeiten:

 

Bevorstehende Veranstaltungen des CEJ:

Für das Wintersemester 2018/2019 hat das CEJ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informatik und dem Michael Stifel Center Jena eine Vortragsreihe zum Thema 
Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft
geplant. 

Das Collegium Europaeum Jenense an der FSU Jena (CEJ) beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit europäischen Brennpunktthemen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Kultur. Charakteristisch für die Herangehensweise ist der interdisziplinäre Ansatz sowie die Integration aller an diesen Themen interessierten Bürger.  In den vergangenen Jahren wurden zum Beispiel  Fragen der alternativen Energiegewinnung, das Pro und Contra der grünen und roten Gentechnologie, sowie die gesetzlichen Grundlagen der Europäischen Union diskutiert.

Ein Thema rückt immer mehr in den Blickwinkel unserer Gesellschaft, die Digitalisierung oder digitale Revolution, mit der die tiefgreifende Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft durch digitale Technologien bezeichnet wird. Die EU verabschiedete hierzu die Digitale Agenda für Europa 2020, ein Programm zur Kommunikations- und Informationstechnik (IKT). Die Kernziele beziehen sich dabei auf die Bereiche digitale Gesellschaft, digitale Wirtschaft, Zugang und Netzwerkfähigkeit, sowie Forschung und Innovation. Damit Deutschland weiterhin zu den weltweit führenden Wirtschaftsnationen gehört und der Wohlstand seiner Bürger nicht signifikant sinkt, sollte es innerhalb der EU eine Vorreiterrolle bei der Realisierung dieses Programms übernehmen.

Jedoch können viele Bürger mit dem Begriff Digitalisierung nur sehr wenig anfangen. Auch zahlreichen Politikern fällt unter Digitalisierung nur der Breitbandausbau ein. Das CEJ hat deshalb beschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Michael Stifel Zentrum, dem Institut für Informatik sowie der Thüringer Landeszentrale für Politische Bildung eine mehrsemestrige Vortragsreihe zu entwickeln, die sich mit den unterschiedlichen Fragestellungen bei der Digitalisierung beschäftigt und damit unser Wissen auf diesem wichtigen Gebiet erweitert.

Im Wintersemester 2018/2019 findet hierzu die erste Vortragsserie mit 4 Vorträgen statt, in denen der Einfluss der Digitalisierung auf die Medizin, die Wirtschaft sowie die Umwelt- und Klimaforschung beschrieben wird.

Bevor es möglich ist, über die vielfältigen Auswirkungen der Digitalisierung zu diskutieren, muss zunächst einmal geklärt werden, was Digitalisierung überhaupt ist und mit welchen Methoden sie umgesetzt werden kann. Diese Aufgabe übernehmen die Professoren König-Ries und Bücker im Einführungsvortrag am 23. Oktober 2018. Sie werden zunächst konkrete Beispiele für die Digitalisierung anführen und sich dann den dahinter stehenden Methoden zuwenden. Im letzten Teil dieses Vortrages werden sie davon berichten, welche Forschung zu diesem Thema im neu gegründeten Michael-Stifel-Zentrum der FSU Jena stattfindet und wie sich die beschriebenen Methoden weiterentwickeln und kombinieren lassen. Die in diesem Zentrum bearbeiteten Anwendungen aus datengetriebenen oder simulationsgestützten Untersuchungen stammen etwa aus den Naturwissenschaften, der Medizin, der Umweltmodellierung, der Klimaforschung, der Biodiversität und den digitalen Geisteswissenschaften.